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Freiwillige Feuerwehr Spelle

03.02.2016     Rauchmelderpflicht in Niedersachsen


Rauchmelder haben sich in den letzten Jahren als vorbeugender Brandschutz bewährt. Denn die meisten Brandopfer verunglücken in der Nacht im Schlaf. Kann ein Brand am Tage schnell ausfindig gemacht und gelöscht werden, ist es in der Nacht so, dass die Hausbewohner im Schlaf vom lebensgefährlichen Brand überrascht werden. Denn nachts schläft auch der Geruchssinn. Jährlich sterben in Deutschland rund 400 Menschen an Bränden, 95 Prozent der Brandopfer an einer Rauchvergiftung.
 
In §44 der Niedersächsischen Bauordnung in der Fassung vom 3. April 2012 ist der Einsatz und die Anbringung der Rauchmelder geregelt.

 
… (5) 1 In Wohnungen müssen Schlafräume und Kinderzimmer sowie Flure, über die Rettungswege von Aufenthaltsräumen führen, jeweils mindestens einen Rauchwarnmelder haben. 2 Die Rauchwarnmelder müssen so eingebaut oder angebracht und betrieben werden, dass Brandrauch frühzeitig erkannt und gemeldet wird.3 In Wohnungen, die bis zum 31. Oktober 2012 errichtet oder genehmigt sind, hat die Eigentümerin oder der Eigentümer die Räume und Flure bis zum 31. Dezember 2015 entsprechend den Anforderungen nach den Sätzen 1 und 2 auszustatten. 4 Für die Sicherstellung der Betriebsbereitschaft der Rauchwarnmelder in den in Satz 1 genannten Räumen und Fluren sind die Mieterinnen und Mieter, Pächterinnen und Pächter, sonstige Nutzungsberechtigte oder andere Personen, die die tatsächliche Gewalt über die Wohnung ausüben, verantwortlich, es sei denn, die Eigentümerin oder der Eigentümer übernimmt diese Verpflichtung selbst. 5 § 56 Satz 2 gilt entsprechend….
(s. http://www.nds-voris.de – Niedersächsische Bauordnung vom 3.April 2012, Quelle 17.01.2016)
 
 


 
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