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12.12.2011     Brandschutztipps zu Silvester

Der Abschluss eines jeden Jahres ist bei vielen Bürgern eine Silvesterparty, bei der Feuerwerkskörper abgebrannt werden.
 
Ursprünglich diente das Abbrennen von Feuerwerkskörpern dem Vertreiben von bösen Geistern, die das neue Jahr bedrohten. Auch heute erfreut sich das Silvesterfeuerwerk einer steigenden Beliebtheit, weniger um böse Geister zu vertreiben, sondern mehr um sich an den farbenprächtigen pyrotechnischen Effekten zu erfreuen. Damit die Silvesterparty nicht missglückt und durch Unfug und Unachtsamkeit das neue Jahr schlecht anfängt, beachten Sie bitte die nachfolgenden Brandschutztipps:
 
Die Tatsache, dass Feuerwerksartikel frei verkäuflich sind, darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass hier mit Sprengstoffen umgegangen wird.
 

  • Nur von der Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung zugelassene Feuerwerkskörper verwenden.
  • Die Gebrauchsanweisung in aller Ruhe und nicht erst kurz vor zwölf lesen.
  • Feuerwerkskörper nicht in Kinderhände geben. Raketen und Knallkörper dürfen nur von Erwachsenen gekauft und gezündet werden. Auch zu Sylvester sollte man den Kindern nicht nachgeben.
  • Erwachsene mit erhöhtem Alkoholkonsum sollten das Feuerwerk als Zuschauer genießen und das Zünden anderen überlassen. Gegebenenfalls alkoholisierte Personen vom Gebrauch eines Feuerwerkes abbringen.
  • Raketen und sonstige Feuerwerkskörper niemals auf Menschen oder Tiere richten oder in deren Richtung werfen.
  • Knallkörper niemals in geschlossenen Räumen verwenden und Raketen nur im sicheren Abstand zu anderen Menschen, Autos und Gebäuden zünden. Stets auf brennbare Gegenstände in der Umgebung achten
  • Raketen immer senkrecht, am besten aus einer leeren Flasche als Startrampe abfeuern.
  • Dabei auf einen festen Stand der "Startrampe" achten.
  • Auf Bäume und Dachvorsprünge achten. Diese können, genauso wie heftiger Wind, die Feuerwerkskörper in die falsche Richtung lenken.
  • Fenster, insbesondere Dachfenster und Balkontüren verschließen, so dass keine abstürzenden Raketen, Leuchtkugeln oder Funken in die Wohnung gelangen können. Auch kleine Glutnester können sich über einen Schwelbrand zu einem Wohnungsbrand ausdehnen.
  • Feuerwerkskörper nie in der unmittelbaren Nähe von Gebäuden oder in der Nähe von brennbaren Stoffen zünden. Vor allem bei Gebäuden mit Stroheindeckung, Stroh- und Heulagern, landwirtschaftlichen Gebäuden, Holzhäusern und ähnlichem, sowie bei Anlagen mit erhöhter Explosionsgefahr ist ein deutlicher Sicherheitsabstand zu halten.
  • Angezündete Knallkörper sofort wegwerfen. Blindgänger nicht nochmals anzünden. Nach einer längeren Wartezeit sollten die Blindgänger mit Wasser unschädlich gemacht werden.
  • Feuerlöscher bereithalten, um mögliche Entstehungsbrände zu löschen. Der rechtzeitige Einsatz eines Feuerlöschers kann Leben und Sachwerte retten.
  • Vor dem Fest mit der Gebrauchsanleitung des Feuerlöschers vertraut machen. Das bewahrt im Notfall einen kühlen Kopf.
  • Erste-Hilfe-Kasten, z.B. aus dem Auto, bereithalten und im Notfall nicht zögern: Die Feuerwehr und der Rettungsdienst sind unter der Rufnummer 112 zu erreichen.

09.12.2011     Brandschutztipps zur Weihnachtszeit

Der Landesfeuerwehrverband Niedersachsen warnt vor den täglichen Gefahren, die besonders in der Advents- und Weihnachtszeit auf die Bürgerinnen und Bürger zukommen.

AdventskranzWarme und besinnliche Vorweihnachtszeit in der Wohnung, mit Kerzenschein; Kerzen in Fenstern, auf Tischen, auf dem Adventsgesteck und am Weihnachts-baum. Diese gemütliche und friedvolle Stimmung sollte Sie nicht über die eigentlichen Gefahren von offenem Feuer, wie bei einer brennenden Kerze hinwegtäuschen.

Wenn Sie ein paar einfache Tipps berücksichtigen, können Sie diese ruhige Adventszeit auch genießen, und Brände verhindern.

• Kerzen gehören immer in einen standfesten Kerzenständer.

• Kerzen sollten immer mit Bedacht platziert werden. Es sollten keine leicht brennbaren Gegenstände in der Nähe sein, wie z.B. Gardinen, Vorhänge, oder Geschenkpapier.

• Vorsicht bei Adventskränzen, achten Sie darauf, dass die Kerzen nicht vollständig abbrennen, sondern rechtzeitig gelöscht werden. Besonders vertrocknetes Tannengrün ist sehr leicht entzündlich.

• Kerzen sollten niemals unbeaufsichtigt brennen, auch nicht, wenn man den Raum nur kurz verlässt.

• Halten Sie bei der Verwendung von echten Kerzen immer geeignetes Löschmittel vor, z.B. einen Feuerlöscher oder einen Eimer mit Wasser.

• Verstellen Sie nicht ihre Fluchtwege wie Fenster und Türen, um im Brandfall den Raum gefahrlos und schnell verlassen zu können. Rauchmelder warnen Sie frühzeitig, wenn es brennt.

Quelle: Landesfeuerwehrverband Niedersachsen

 

Die Freiwillige Feuerwehr Spelle wünscht Ihnen eine ruhige und besinnliche Weihnachtszeit!


 

03.11.2011     Kreisbrandmeister-Dienstbesprechung bei der Feuerwehr Spelle

Dienstbesprechung der Führungskräfte der Feuerwehren aus dem Bereich der Polizeidirektion Osnabrück

Spelle – Die Kreisbrandmeister, Abschnittsleiter, Leiter der Berufsfeuerwehren, Stadtbrandmeister in Städten mit Berufsfeuerwehr und Leiter der Hauptberuflichen Wachbereitschaften trafen sich turnusgemäß zu einer Dienstbesprechung. Sie wurde am Donnerstag im Feuerwehrhaus der Ortsfeuerwehr Spelle.
Die Einladung erfolgte durch den Tagungsleiter Regierungsbrandmeister Karl-Heinz Schwarz,  sowie Regierungsbrandmeister Arnold Eyhusen. Inhaltlicher Schwerpunkt war ein Informationsmanagement für Einsatzkräfte (EMEREC),

Notabschaltungssysteme im Brandfall bei Photovoltaikanlagen, ein Bericht des Vertreters des Nds. Innenministeriums über die künftige Ausrichtung im TETRA-Digitalfunk, sowie die Bau- und Lehrgangsplanung an der Niedersächsischen Akademie für Brand- und Katastrophenschutz (NABK). Die Änderung gesetzlicher Bestimmungen für den Bereich Feuerwehrwaren ebenfalls Thema der Dienstbesprechung.

Samtgemeindebürgermeister Bernhard Hummeldorf, sowie der Dezernent des Landkreises Emsland, Martin Gerenkamp in Vertretung des neuen Landrates, begrüßten die Entscheidung von RBM Schwarz, diese Dienstbesprechung in der Samtgemeinde Spelle mit ihren vier Ortsfeuerwehren durchzuführen.
Von der Firma Rosenbauer stellte Heiko Reuse das Informationsmanagement für Einsatzkräfte, EMEREC,  vor. Die Möglichkeiten dieses zukunftsweisenden Systems können wertvolle Hilfen für die Bewältigung der Einsatzsituationen sein.
Photovoltaikanlagen stellen nach wie vor bei Brandeinsätzen Gefahrensituationen für  Einsatzkräfte dar. Von der Firma SolteQ aus Niederlangen wurde ein Notabschaltungssystem vorgestellt, das sowohl automatisiert, als auch durch Einsatzkräfte diese Anlagen komplett stromlos machen kann. Damit könnte der Forderung der Feuerwehren nach mehr Sicherheit beim Einsatz Rechnung getragen werden.

Nachdem eine umfangreiche Tagesordnung abgearbeitet wurde, konnten am späten Nachmittag Regierungsbrandmeister Karl-Heinz Schwarz und Arnold Eyhusen die Führungskräfte verabschieden.
Text : Ulf Masemann


30.09.2011     Erster Atemschutztag der Freiwilligen Feuerwehr Spelle

Um den steigenden Anforderungen an Atemschutzgeräteträger gerecht zu werden, haben wir unseren ersten Atemschutztag am 24.09.2011 durchgeführt, der die Atemschutzausbildung an den Übungsabenden sinnvoll ergänzt. Wir haben uns stark am „Emsländischen Tag des Atemschutzes“ (Ein Fortbildungstag, welcher seit 2010 für alle emsländischen Feuerwehren angeboten wird) orientiert. Als Objekt stand uns ein Abbruchhaus zur Verfügung in welchem wir eine sehr realistische Ausbildung durchführen konnten. Am Vormittag stand die Stationsausbildung im Vordergrund. Folgende Themen wurden umfangreich behandelt: Türöffnung im Innenangriff, Absuchtechniken, Einsetzen des mobilen Rauchverschlusses, Umgehen mit der Wärmebildkamera, Hohlstrahlrohrtraining sowie ein intensives Atemschutznotfalltraining. Nach einer stärkenden Mittagspause erhielt jeder Kamerad die Möglichkeit, das zuvor Besprochene in einer realistischen Einsatzübung umzusetzen. Um so realitätsnah wie möglich auszubilden, wurden Utensilien wie Einsatznebengeräusche über Lautsprecher, Disconebel, leere Kanister und Paletten als Hindernisse sowie Sylvesterknaller benutzt.

Ziel dieser Ausbildung ist es, ein standardisiertes Vorgehen zu erreichen, um somit den Trupps im Innenangriff ein wenig den Stress zu nehmen. Aufgrund der guten Resonanz unter den teilnehmenden Kameraden wird dieses „Pilotprojekt“ im kommenden Jahr wieder angeboten.

Um 15:00 Uhr endete dann der erste Speller Atemschutztag und fand mit einem anschließenden Grillen ein erfolgreiches Ende.


 

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